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Hier stellen wir Ihnen die DSL-Technik vor. Zuerst gibt's eine allgemeine Einführung in die Technik, die hinter den Internetverbindungen steht und dann geht's weiter damit, wie man seine neu erworbene DSL-Hardware anschließt.
Einführung: DSL Hardware
Wer einen DSL-Anschluss bestellt hat, benötigt nicht nur einen passenden Computer, der die Daten schnell genug verarbeiten kann (keine Angst: Heutzutage sind praktisch alle Computer dazu in der Lage!), sondern auch die richtige DSL Hardware. Je nach Anbieter und individueller Konfiguration unterscheiden sich dabei die verschiedenen Techniken und Geräte. Dabei haben alle Geräte jeweils Vor- und Nachteile.
Generell benötigt man zum Anschluss des Computers an das DSL-Netz zwei Komponenten. Zum einen ist da der DSL-Splitter, welcher die DSL-Signale von den Telefonsignalen trennt und so erst dafür sorgt, dass die Signale verarbeitet werden können. Zusätzlich zum Splitter benötigt man noch ein DSL-Model oder ein DSL-Router, welche die Signale verarbeitet. Im Folgenden erklären wir nun die Technik, die hinter dem DSL-Anschluss steckt und was genau für die Inbetriebnahme des DSL-Anschlusses nötig ist. Der DSL-Splitter, meist einfach nur Splitter genannt, trennt wie bereits erwähnt die Signale zwischen Telefon und DSL. Der Splitter wird einfach in die Telefonbuchse (TAE-Dose) eingesteckt und anschließend wird sowohl das Telefon, als auch die DSL-Hardware an den Splitter angeschlossen.
Als zweiter Schritt zum "online gehen" ist noch die DSL-Hardware nötig. Diese...
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...verarbeitet die DSL-Signale und stellt die Verbindung zwischen Computer und Internet her. Insgesamt gibt es vier verschiedene Sorten von DSL-Geräten, welche alle eigene Gerätevariationen haben. Im folgenden sind nun die einzelnen Möglichkeiten genauer erklärt. In jedem Fall wird die DSL-Hardware entweder per WLAN oder per Netzwerkkabel mit dem Computer verbunden.
DSL Modem
Die für 'Anfänger' einfachste Möglichkeit den Computer mit dem Internet zu verbinden ist das DSL-Modem. Das DSL-Model wird einfach an den Splitter angeschlossen. Anschließend verbindet man das DSL-Model entweder per USB-Kabel oder per Netzwerkkabel (LAN-Kabel genannt) mit dem Computer. In der Regel erkennt Windows das Gerät automatisch und konfiguriert es von selbst. In manchen Fällen ist allerdings die Installation eines Treibers von der Hersteller-CD nötig.
Wer keinen USB-Stecker mehr frei hat, kann alternativ auch den PC per Netzwerkkabel ins Internet gehen lassen. In der Regel hat heute jeder PC eine Ethernetkarte (Netzwerkkarte) und kann somit ohne große Mühe ins Internet gehen.
DSL WLAN Router
Eine weitere Möglichkeit um ins Internet zu gehen ist nach dem DSL Moden der so genannte DSL WLAN Router. Dieser hat das DSL-Model bereits in sich integriert und tauscht die Daten per Funk (WLAN) mit dem Computer aus. Durch den DSL WLAN Router ist es also möglich, drahtlos im Internet zu surfen. Diese Möglichkeit ist besonders für Laptops, Handys und Tablets gut geeignet. Doch natürlich kann man auch mit dem PC drahtlos ins Internet und so das Kabelchaos etwas verringern. Sofern der Computer keine integrierte WLAN-Funktion hat, kann man entweder per Netzwerkkabel ins Internet oder man kauft sich einen WLAN-Stick.
Der DSL WLAN Router sollte natürlich Sicherheitsstandards bei der Verschlüsselung erfüllen und eine Firewall integriert haben. Nur so kann man verhindern, dass unbefugte das Netzwerk nutzen oder sich ins Netzwerk hacken. Der DSL Router wird, ähnlich wie das DSL Model, direkt per LAN-Kabel mit dem Computer verbunden. Hierfür benötigt der Computer eine Ethernetkarte (Netzwerkkarte). Auch der DSL Router sollte eine Firewall haben, damit Hacker keine Chance haben.
Telefonie DSL Modem
Als letzte Möglichkeit gibt es noch das Telefonie-DSL-Modem. Die Hardware übernimmt die Funktion des DSL-Modems und ist gleichzeitig auch die Telefonanlage um damit über VoIP telefonieren zu können. Wichtig ist dabei, dass man auch dann telefonieren kann, wenn der Computer ausgeschaltet ist. Dies ist nämlich nicht bei allen Geräten selbstverständlich.
DSL Router / DSL Modem anschließen - Anleitung
Wer ins Internet gehen möchte, steht beim ersten Anschluss oft vor einem nicht überschaubaren Berg an Kabeln und Geräten. Wer die Technik jedoch erst einmal verstanden hat, wird merken, dass der Anschluss eines (WLAN)-Routers meist ein Kinderspiel ist. So hängt der WLAN-Router zwischen Telefonbuchse und Computer. Doch um das Internet zum Funktionieren zu bringen, muss erst einmal ein Splitter in die Telefonbuchse gesteckt werden. In diesen Splitter kann man nun den WLAN-Router und das Telefon stecken. Die Aufgabe klingt definitiv schwerer, als sie in Wirklichkeit ist. Sobald der WLAN-Router an die Telefonbuchse angeschlossen ist, kann man den Router entweder per WLAN, per Netzwerkkabel oder per USB-Kabel mit dem Computer verbinden. Die Einrichtung läuft in der Regel automatisch und nur selten sind weitere Schritte nötig. Sollten weitere Schritte nötig sein, sind diese im Handbuch des WLAN-Routers beschrieben.
Damit auch alles sicher funktioniert...
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...muss man an der Wand den Splitter in die Telefonbuchse (auch TAE genannt) stecken. Das Kabel muss in die Buchse "F" gesteckt werden, da die anderen für andere Zwecke reserviert sind. Anschließend trennt der Splitter die Daten auf. Neben den Telefonsignalen kann der Router die Daten verarbeiten. Würde man sich das ganze bildlich vorstellen, kann man von einer Bundesstraße sprechen, die von einer einspurigen zu einer zweispurigen Straße wird und auf jeder Straße nur eine gewisse Sorte von Fahrzeugen fahren dürfen.
Sobald der Splitter mit der TAE-Dose und dem Router verbunden ist, ist der Anschluss schon so gut wie geschafft. Übrigens: Man kann die Hardware schon vor dem Freischaltungstermin anbringen, allerdings den Test, ob auch alles funktioniert, kann man erst mit der Freischaltung machen.
Als nächstes muss man die Internetverbindung herstellen. Dies geht, nachdem der Router entweder per Kabel oder per WLAN mit dem Computer verbunden wurde fast automatisch. Bei einem alten Router muss man übrigens den Router erst mit dem DSL-Model verbinden. Geräte der heutigen Standards haben allerdings alle schon ein Modem inbegriffen. Ob man ein Router mit integriertem Modem hat, erfährt man aus der Produktbeschreibung oder notfalls vom Hersteller.
Wer sich für eine Verbindung per WLAN entscheidet, muss auf dem Gerät nach einer sogenannten WLAN-ID oder auch SSID genannt, schauen. Diese wird bei WLAN-Verbindungen in der Regel benötigt. Sofern der Router Daten unverschlüsselt sendet, sollte man unbedingt manuell die Einstellungen ändern und die Daten verschlüsselt übertragen. Nur so ist sichergestellt, dass niemand unbefugtes die eigene Internetleitung ausnutzen kann. Da jedoch kaum ein Computer über WLAN verfügt, muss man in der Regel erst einmal einen WLAN-Stick kaufen. Dieser kostet je nach Ausstattung und Qualität zwischen 20 und 50 Euro und wird per USB an den PC angeschlossen.
Über den Router kann man übrigens zahlreiche Drucker netzwerkfähig machen, denn immer mehr Router haben inzwischen einen Druckerport. Dadurch sendet man die Druckdaten an den Router und dieser leitet die Daten an den Drucker weiter. So kann man ohne Probleme ein Druckernetzwerk einrichten und jedem PC ermöglichen, Dateien auszudrucken. Zahlreiche Foren im Internet informieren einen übrigens, wenn man Probleme hat und diese selbst nicht lösen kann. Je nach Größe des Forums kann man schon binnen wenigen Minuten eine Lösung erhalten.
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